Auf den Spuren der Familie von Blarer

Wir trafen uns am Samstag, 21.07.2018 um 10 Uhr in der Klus auf dem Parkplatz der Locanda. Die Exkursion wurde mit ca 40 geschichts Interessierten Teilnehmern gut besucht. Wir spazierten gemütlich durch die kleine Schlucht auf das Tschäpperli wo uns erst Marie-Thérèse do Norte und danach Ihr Bruder Dieter von Blarer spannende, abenteuerliche und lustige Familienanekdoten erzählten.

Die Geschichte begann mit Christoph Blarer von Wartensee. Dieser wurde in der Gegenreformationszeit  im Jahre 1575 Bischof des Fürstbistums Basels. In der Folge sind weitere Angehörige des weltlichen Standes seiner Familie von St. Gallen nach Basel gekommen und dienten als hohe Beamte im Fürstbistum.

Der Bruder des Bischofs, Wolf Dietrich, wurde z.B. Obervogt zu Pfeffingen mit Sitz in der landesfürstlichen Burg oberhalb von Aesch. Um die Mitte des 18. Jh. war die Burg allerdings so baufällig geworden, dass sich der damalige Landvogt Blarer von Wartensee genötigt sah, den Wohnsitz nach Aesch in sein Familienschloss zu verlegen. Zum Schloss gehörten weitere Güter, Wälder, Matten und Reben. 

Nach der bewegenden Präsentation erzählte Ueli Bänninger noch einige Worte über den Weinbetrieb Tschäpperli. Als auch die letzten Fragen beantwortet waren, lud der Verein «Attraktives Aesch» zu einem herrlichen Imbiss ein. Der Wein und die Getränke wurden von der Familie von Blarer offeriert. 

Es war ein rundum gelungener Anlass. Ganz herzlichen Dank an Marie-Thérèse do Norte, Dieter von Blarer, Ueli Bänninger und Familie, Karl Häring, Toni Schaffhauser, Alex Ceccon und Andreas Stäheli.